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Georg Krämer Vieze-Weltmeister

Bei der Weltmeisterschaft der Senioren in St. Johann waren im Enzelzeitfahren am 28.08.19 vom RV 1889 Schweinfurt gleich vier Fahrer am Start. Allen voran der 85-jährige Heinz Winkelmann, der in seiner Altersklasse Ü80 die 20 km lange (flache) Strecke mit Start und Ziel in Erpfendorf und Wendepunkt in Loferberg mit der Zeit von 41:58,81 Minuten zurücklegte und achtzehnter wurde (gefahrener Schnitt

29 km/h). Weltmeister im Einzelzeitfahren wurde der französische Exprofi Jacques Grestraud, der die Strecke in 32:50.74 Minuten bei einem Schnitt von 37 km/h zurücklegte.

 

In der Sonderwertung der Paracycler belegte Heinz Winkelmann den 3. Rang.

                              Gold:    Kurt Lallinger, RC Concordia 86 München

Silber: Svend Christensen, Dänemark

Bronze: Heinz Winkelmann, RV 1889 Schweinfurt

Goldmedaillengewinner Kurt Lallinger und

Bronzemedaillengewinner Heinz Winkelmann

Der Silbermedaillengewinner Svend Christensen, Dänemark war bei der Siegerehrung – die am Abend um 20:00 Uhr stattfand - leider nicht anwesend!


In der Klasse der 55 – 59-jährigen erreichte Peter Brembs, RV 1889 Schweinfurt das Ziel auf Rang 28 in einer Zeit von 29:43.78 Minuten, was einem Schnitt von 40 km/h entspricht. Sein Vereinskamerad Gerald Schmitt bewältigte die Strecke in 30:43.19 Minuten (39 km/h) und kam auf Rang 31. Weltmeister in dieser Klasse wurde Torsten Endres, Union Gmunden in einer Zeit von 25:39.65 (47 km/h).

 

Andreas Katzenberger, RV 1889 Schweinfurt startete in der Klasse der 50 – 54-jährigen und erreichte mit der Zeit von 26:37.23 Minuten (45 km/h) das Ziel auf Rang neun. Weltmeister wurde der Zabitzer Tino Beck, „Team Maxim“ Magdeburg in einer Zeit von 25:10.56 Minuten (48 km/h).

Bei der Weltmeisterschaft im Straßenrennen der Senioren (80 Jahre und älter) am 30.08.19 in St. Johann über 40 km (1 Runde) bildete sich am

ersten Anstieg zur Huberhöhe eine zehnköpfige Spitzengruppe mit Georg Krämer vom RV 1889 Schweinfurt. Noch im Anstieg konnte sich – wie schon im Weltpokal am 26.08.19 - der französische Exprofi Jacques Grestraud absetzen und einen zeitweisen Vorsprung von bis zu 2 Minuten herausfahren. Dieser Vorsprung schmolz zusehends, aber im Ziel hatte der Sieger und neue Weltmeister Jacques Grestraud immer noch 32

Sekunden auf die Verfolger. Ca. 3 km vor dem Ziel attackierte der Italiener

Bruno Conti aus der Verfolgergruppe heraus und hatte schnell einen Vorsprung von 150 m, als Georg Krämer sein Herz in beide Hände nahm und - nach dem Motto „alles oder nichts“ - im Alleingang nachsetzte. Ca. einen Kilometer vor dem Ziel konnte er zu Bruno Conti aufschließen und so kam es zum Spurt der beiden Verfolger, den Georg Krämer souverän für sich entschied und als Vizeweltmeister der achtzigjährigen über den Zielstrich fuhr.


Bei der Siegerehrung wurde bekannt, dass Bruno Conti, Italien vom Wettfahrausschuss wegen Unregelmäßigkeiten im Rennen disqualifiziert und auf Rang 11 zurückgestuft wurde und so der vorher viertplatzierte Waldsassener Gerhard Rozanowske vom RSC Marktredwitz an seine Stelle vorrückte und die Bronzemedaille bekam.