Aktuelles

Neue Trikots für den RV 1889 e.V. Schweinfurt dank zahlreicher Sponsoren

So kann die Saison 2019 kommen, gleich fünf neue

Trikotsponsoren konnte der Radverein gewinnen. Besonderer Dank geht an Stefan Uehlein von der Metzgerei Uehlein, Elfriede Enssner von Enssner Zeitgeist, Andreas Traub vom Sanitätshaus Traub, Georg Eberwein von der Brauerei Düll und Johannes Schöneich von der Firma Wilhelm, die durch ihr Sponsoring die neuen Trikots

ermöglicht haben.

 

Den Saisonbeginn läutet der

RV 1889 e.V. Schweinfurt im November mit einem Trainingslager im

Radsportzentrum Rappershausen ein. Dort können sich die Mitglieder noch einmal gezielt auf die kommende Saison 2019 vorbereiten. Somit steht weiteren Erfolgen des Vereins nichts mehr im Wege.


1. Platz -NRW-Polizeimeisterschaft

1. Platz -NRW-Polizeimeisterschaft im Einzelzeitfahren (GK) für Andreas Katzenberg am 16.05.18 in Unna .

Nach 23 km mit einer Zeit von 31,50 Min stand der Erstplatzierte Andreas in seiner Altersklasse fest. Insgesamt erreichte er die  Viertbeste Zeit von allen 153 Teilnehmern. 


Gehörlosen Europameisterschaft

 Bei der Gehörlosen-Europameisterschaft im Mountainbike vom 05. – bis 13. Mai im belgischen Anhee ging es auf anspruchsvollen Strecken für Luise

Jungnickel, RV 1889 Schweinfurt um Titel und Medaillen. Isabelle Boberg war nicht mehr dabei, da sie aus beruflichen und privaten Gründen auf eigenem Wunsch vorerst von der Nationalmannschaft zurückgetreten ist.

 

Warnant,

drei Kilometer von Anhee entfernt, war der Austragungsort für den Cross Country

- Staffelwettbewerb ( XCR Rennen),

mit dem die Europameisterschaft eröffnet wurde. Mit dem Team Deutschland gingen

noch Russland, Polen und die Türkei mit je einer Frau und zwei Männern auf die

3,2 km lange Runde mit 100 Höhenmetern. Ca. sechs Runden in anspruchsvollem

Gelände waren insgesamt zu bewältigen.

„Eigenes

Tempo anschlagen und lieber sauber fahren, als am Limit und mit vielen Fehlern

im Gelände. Wer alles gibt hat sich danach nichts vorzuwerfen“, so lautete die

Traineranweisung. Luise Jungnickel, RV 1889 Schweinfurt zeigte ihre gute

Verfassung, es gelang ihr, sich an Position zwei direkt an das Hinterrad der

führenden Russin zu heften. Max Jehle, ihr Teamkamerad übernahm, er fiel trotz

großartigem und kämpferischem Einsatz bis ins Ziel, hinter den polnischen

Fahrer zurück. Kilian Deichsel, der zweite Mann im Team, ging als Dritter auf

die Strecke. Er hielt den Abstand auf Polen in einem konstanten, fehlerfreien

Rennen. Sich an Polen vorbei wieder auf Position zwei zu kämpfen, gelang ihm

aber nicht. Für Deutschland hieß das Bronze. Bei der insgesamt geringen

Teilnehmerzahl war das Niveau der Mitkonkurrenten dennoch sehr hoch und die

deutsche Mannschaft zeigte sich zufrieden mit der eigenen Form und einem Platz

auf dem Podest.

 

XCR Rennen:

Gold: Russland

Silber: Polen

Bronze: Deutschland

Bei den

Frauen im Crosscountry (XCE) am 11.05.18

war Luise Jungnickel eine von neun, im mit vier Fahrerinnen aus Russland dominierten

Teilnehmerfeld. Im Wettkampf zeigte sich, dass Klasse statt Masse zählt.

Jungnickel und die Ukrainerin sowie die neue Europameisterin 2018 Yelisaveta

Topchaniuk verwiesen die russischen Fahrerinnen auf die hinteren Plätze.

Jungnickel erreichte ungefährdet das Finale, wo sie einen sehr guten Start

erwischte. Sie kam an zweiter Stelle

hinter der späteren Siegerin in die technische Passage. Dort gelang es ihr,

eine kleine Lücke zu den Russinnen auf dritter und vierter Position zu reißen.

Die hielt sie dann - kämpferisch stark - bis ins Ziel und holt Silber!

 

XCE-Frauen:

Gold

Yelisaveta Topchaniuk (UKR)

Silber

Luise Jungnickel (GER)

Bronze Liana Akhtaviera (RUS)

12.05.18 Marathon

Beim

Marathon (XCM) am 12.05.18 war auch die amtierende Europameisterin von 2014 im

Cross Country, Luise Jungnickel vom RV 1889 Schweinfurt am Start.

Es war

nur ein Wimpernschlag, der das Rennen der Frauen am Samstag entschied, mit einem

hauchdünnen Vorsprung gelang es Luise Jungnickel, sich den Traum von Gold zu erfüllen.

Das hatte sie sich in einem ehrgeizigen Rennen hart erarbeitet und am Ende

gewann sie verdient.

Die strahlende

und überglückliche Goldmedaillengewinnerin Luise Jungnickel nach dem Rennen: „Ich

habe einfach das Bestmögliche aus mir herausgeholt“. Von den neun Fahrerinnen

konnte sich nach dem Start keine merklich absetzen. Es blieb bis zur Hälfte der

Strecke bei einer Gruppe von sechs Fahrerinnen. Im Trail schafft es dann Luise

Jungnickel, die Gruppe auf vier zu reduzieren. Dann ging es auf den Berg und

die Polin Malgorzata Krawcyk musste dem

hohen Tempo Tribut zollen, verlor an Tempo und fiel zurück. Die drei Favoritinnen

Yelisaveta Topchaniuk (UKR), Aleksandra Evdakimova (RUS) und Luise Jungnickel (GER)

blieben dicht beieinander. Yelisaveta Topchaniuk hatte Pech, sie stürzte und

verlor an Boden. Jetzt ging es um alles! Bei einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen

Luise Jungnickel und Aleksandra Evdakimova im finalen Sprint, brachte Luise Jungnickel

ihr Rad im Bruchteil von einer Sekunde vor der russischen Konkurrentin über die

Ziellinie.

 

XCM-Frauen:

Gold: Luise

Jungnickel (GER)

Silber: Aleksandra

Evdakimova (RUS)

Bronze: Yelisaveta Topchaniuk (UKR)


Die Konkurrenz bei den Frauen ist nicht groß, aberbdafür leistungsstark. Vor allem Russland war mit vier Fahrerinnen breit aufgestellt, holte sich in jedem Rennen mindestens eine Medaille, obwohl die Deaflympicssiegerin, Ksenia Kalibina, unerwartet nicht angetreten war. Die anderen Nationen hatten Einzelkämpferinnen auf die Strecke geschickt, lediglich die Türkei war mit zwei Starterinnen im Wettkampf vertreten.